Dipl.-Ing. Bernd W. Krupka
Landschaftsarchitekt
BDLA- IFLA - BDB
Sachverständiger ö.b.v. AK Niedersachsen
Dienstleistungen zu:
  • Dach- und Bauwerksbegrünungen
  • Bau- und Abdichtungstechnik
  • Vegetationstechnik
  • Verfahrensfragen
  • Qualitätsprüfung
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    Innenraumbegrünungen können sehr vielfältig sein. Je nach Nutzung, Raumgröße und Klima ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten um die Bedürfnissen der Menschen und die der Pflanzen in einen harmonischen Gesamtkonzept zu Gestalten.
    Wissenschaftlich nachgewiesen sind mittlerweile die vielfältigen positiven gesundheitsfördernden und raumklimaverbessernden Wirkungen von Innenraumbegrünungen.
    Die Dauerhaftigkeit einer Innenraumbegrünung ist auf jeden Fall von einer permanenten fachkundigen Pflege abhängig.

                             

                               Planausschnitt Begrünung

     

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    Formen der Innenraumbegrünung:

    Es muss zunächst unterschieden werden in:

    • klimatisierte Räume und
    • nicht klimatisierte, jedoch allseitig geschützte Räume wie z.B. überdachte Innenhöfe.

    Die Formen der Innenraumbegrünung richten sich nach der Intensität der Begrünung, die in der FLL-Richtlinie (2002) wie folgt typisiert wurden:

    I "Vegetationsbestimmte Räume

    Die Pflanzen bestimmen die Klimatisierung, Gestaltung und Ausstattung des Raumes.

    II Räume, in Teilbereichen vegetationsbestimmt

    Die Pflanzen bestimmen die (Klimatisierung) Gestaltung und Ausstattung von Teilbereichen des Raumes.

    III Räume mit ortsfesten Pflanzenelementen als Einrichtungs- und Gestaltungselement

    Die Pflanzenauswahl richtet sich nach den Raumverhältnissen. Punktuelle Standortverbesserungen durch Beleuchtung und Bewässerung sind möglich.

    IV Räume mit mobilen Pflanzenelementen

    Die Pflanzenauswahl richtet sich nach den Raumverhältnissen und der Gefäßgröße. Am jeweiligen Standort müssen ausreichende Wachstumsbedingungen vorhanden sein oder geschaffen werden".

    Es kommen ausdauernde Pflanzen aus den tropischen, subtropischen und mediterranen Klimazonen in Frage. Allerdings sollten nur Pflanzenarten in Flächenpflanzungen vergesellschaftet werden, die gleiche oder ähnliche Standortansprüche haben.

     

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    Bau- und vegetationstechnische Detailbereiche

    1. Durchwurzelungsschutz                                                  
    2. Schutzlage - Schutzschicht
    3. Dränschicht
    4. Vegetationstragschicht
    5. Bewässerung
    6. Pflanzenauswahl
    7. Pflanzensicherung
    8. Randbegrenzungen
    9. Gefäßauswahl
    10. Verglasung
    11. Beleuchtung
    12. Führung des Raumklimas
    13. Energiebilanz
    14. Unterhaltungspflege.

     

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    Literaturhinweise:

    Richtlinie für Planung, Ausführung und Pflege von Innenraumbegrünungen
    Innenraumbegrünungsrichtlinie Ausgabe 2002,
    Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau e.V., Bonn

    VDI-Richtlinie 6011, Blatt 3 "Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung -
    Anforderungen an die Innenraumbegrünung", Weissdruck, April 2006, Beuth-Verlag, Berlin

    Energie-Einspar-Verordnung (EnEV), Bundesgesetzblatt, Jahrgang 2001
    Teil I Nr. 59, in Kraft seit 1. Februar 2002

     

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