Dipl.-Ing. Bernd W. Krupka
Landschaftsarchitekt
BDLA- IFLA - BDB
Sachverständiger ö.b.v. AK Niedersachsen
Dienstleistungen zu:
  • Dach- und Bauwerksbegrünungen
  • Bau- und Abdichtungstechnik
  • Vegetationstechnik
  • Verfahrensfragen
  • Qualitätsprüfung
  • Willkommen arrow Mediation = Konfliktlösung
    Mediation im Bauwesen als Konfliktlösung PDF Drucken E-Mail
    • Prozesse vermeiden
    • Streit beilegen
    • Zeit und Kosten sparen

    Was ist Mediation?


    Konfliktfälle im Bauwesen nehmen ständig aus verschiedenen Gründen zu. Sie kosten jedoch viel Zeit und Geld und binden Energie, die eigentlich besser für neue Projekte angelegt wären.
    "Mediation ist eine kooperative Konfliktlösungsmethode, bei der eine neutrale dritte Person - der Mediator - die Parteien bei der Beilegung eines Streits unterstützen.
    Das Mediationsverfahren ist ein flexibles, vertrauliches Verfahren, dass nicht-öffentlich ist und in dem die Parteinen freiwillig, aktiv und eigenverantwortlich durch strukturierte Verhandlungen eine Einigung erarbeiten.
    Der Mediator ist ein Mittler, kein Richter, auf den sich die beteiligten Parteinen geeinigt haben. ER führt die Parteien ohne Zwang durch das Verfahren. ER hat keinerlei Entscheidungsbefugnis, er ist allparteilich, neutral (HORNUNG 2000)."

    Eine außergerichtliche Streitschlichtung ist keine Konkurrenz zum gerichtlichen Verfahren u. a. mit einer Beweissicherung. Zur Entlastung der Justiz und um Zeit und Geld zu sparen, bringt das Mediationsverfahren wesentliche Vorteile, wenn alle Parteien Einigungswillen zeigen.

    Das Mediationsverfahren:

    Nach HORNUNG sind fünf Phasen des Mediationsverfahrens allgemein üblich. Es gibt keinen starren Verfahrensablauf, denn dieser wird mit den Parteien vor Beginn der Mediation einvernehmlich festgelegt.

    Phase 1: Der Mediator eröffnet die Verhandlung. Er erläutert die Charakteristika des Verfahrens und legt dessen Regeln fest.

    Phase 2: Die Parteien stellen ihre Sichtweisen des Konfliktes dar. Der Mediator fasst die jeweiligen Statements zusammen. Gemeinsam mit den Parteinen entwickelt er die weitere Vorgehensweise.

    Phase 3: Der Mediator veranlasst die Parteien dazu, die dargelegten Positionen zu verlassen und die eigentlichen Interessen offen zu legen. Der Mediator erreicht mit geeigneter Methodik, dass die Parteien die Beweggründe für die Handlungsweise der anderen Seite erkennen und Verständnis für sie entwickelt.

    Phase 4: Es wird eine Lösung des Konfliktes entwickelt, indem die Parteien die gefundenen Lösungsmöglichkeiten gemeinsam bewerten. Ziel ist es, eine Einigung zu  finden, die beiden Parteien gerecht wird.

    Phase 5: Die gefundene Einigung auf eine einvernehmliche Lösung wird formuliert und einer rechtlichen Beurteilung unterzogen.

    Quelle: HORNUNG, R.
    Mediation im Bauwesen
    Deutsches Architektenblatt 3/2000.


    Dienstleistung:

    Organisation und Durchführung des Mediationsverfahrens
    Schriftliche Zusammenfassung des Verhandlungsverfahrens.

     

    Abrechnung:   

    Nach Aufwand 
    Stundensatz Mediator
     80,00 €
    Sachbearbeiter
     30,00 €
    Nebenkostensatz
     5 %
    Fahrkosten 0,55 €/km
    Spesensatz entspr. Entfernung 

       

     

     
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